Symphoniekonzert «Auf nach Norden» argovia philharmonic | Regula Mühlemann, Sopran

Leitung Douglas Bostock

Samstag, 24. Januar 2015, 19.35 im Festsaal des Klosters Muri
Für dieses Konzert werden aufgrund der grossen Nachfrage zusätzliche Plätze zur Verfügung gestellt. Diese sind direkt an der Abendkasse erhältlich!

Eine stürmische Suite aus dem Norden und eine symphonische Dichtung aus der griechischen Mythologie im Wechselspiel mit Konzertarien und der «Linzer»-Symphonie des genialen österreichischen Komponisten. Und eine Schweizer Sopranistin, die zum Weltstar wird.

Jean Sibelius, Der Sturm Suite Nr. 2 op. 109
Wolfgang A. Mozart, Konzertarien
Carl Nielsen, Pan und Syrinx op.49
Wolfgang A. Mozart, Symphonie Nr. 36 C-Dur KV 425 «Linzer»


18.15 Abendkasse
18.45 Einführung mit Dr. Verena Nägele im Dachtheater (nicht im Probelokal!)
19.00 Konzertbar

19.15 - 19.30

Vor dem Konzert freuen wir uns, Ihnen einen Willkommenstrunk zu offerieren und mit allen Konzertbesucherinnen und -besuchern auf die neue Konzertsaison anzustossen!

Das Programmheft können Sie hier herunterladen.
Regula Mühlemann wurde in Adligenswil bei Luzern geboren und
studierte an der Hochschule Luzern bei Prof. Barbara Locher, ausserdem war die junge Künstlerin während ihres Studiums Mitglied im Schweizer Opernstudio in Bern. Ihr Diplom zum «Master of Arts in Music Performance» sowie ihren Master «Solo Performance» schloss sie mit Auszeichnung und Bestnote ab. Meisterkurse bei Margreet Honig, Klaus Mertens, Rudolf Piernay, Juliane Banse und Marieke Spaans vervollständigten ihre Ausbildung.


2013 hat sich als entscheidendes Jahr ihrer Karriere erwiesen. Regula Mühlemann wurde schnell zu einer der führenden Sopranistinnen
ihrer Generation. Sie begann das Jahr mit ihrem Debüt in der Partie der Isolier
in einer Neuproduktion des Theaters an der Wien von Rossinis Le Comte Ory an der Seite von Cecilia Bartoli. Danach kehrte sie nach Baden-Baden zurück, wo sie als Papagena in den ersten Osterfestspielen des Festspielhauses unter der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle zu hören war.


Erste Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte die junge
Sopranistin am Luzerner Theater. Danach führten sie Engagements in
Opernproduktionen ans Zürcher Opernhaus, wo sie Giannetta in Donizettis
L'Elisir d'amore an der Seite von Rolando Villazón sang, ans Teatro la Fenice
in Venedig als Despina in Mozarts Così fan tutte und zuletzt ans Festspielhaus
in Baden-Baden. Hier war sie in der Inszenierung von L'Elisir d'amore von
Rolando Villazón, der auch die Hauptrolle sang, zu hören. Die Produktion wurde aufgezeichnet und im Dezember 2012 im Fernsehen ausgestrahlt. Im Sommer 2012 gab sie ausserdem ihr Debüt als Junge Papagena in der Oper Das Labyrinth von P. v. Winter an den Salzburger Festspielen.


Regula Mühlemann ist ausserdem eine gefragte Konzertsängerin, so war sie bereits in der Schweiz, Deutschland und Italien zu hören, ging mit den Festival Strings Lucerne auf Tournee in Chile und Peru und gab ihr Berliner Konzertdebüt mit Mahlers IV. Symphony und dem 'Ensemble mini'. Beim Luzern Festival gab sie im Rahmen der Serie „Debüt“ einen Liederabend, der vom Schweizer Rundfunk aufgenommen und ausgestrahlt wurde, ebenfalls in Luzern sang sie Mozarts Requiem. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Nello Santi, Simon Rattle, Daniel Harding, Enoch zu Guttenberg, Pablo Heras-Casado, Robert King u.a.


Im Kinofilm «Der Freischütz» (nach der Oper von C. M. von Weber) war Regula Mühlemann Anfang 2011 auf der grossen Leinwand zu sehen. Sie
spielte und sang in einem erstklassigen Sängerensemble die Rolle des Ännchens. Regie führte Jens Neubert; am Pult des London Symphony Orchestra stand Daniel Harding. Von der internationalen Presse wurde sie gelobt. Die Neue Zürcher Zeitung sprach von einer «Entdeckung erster Güte». Regula Mühlemann war eines der jungen Talente, die im Rahmen der ZDF/arte Sendung „Stars von morgen“ im Dezember 2012 präsentiert wurde.


Regula Mühlemann erhielt diverse Preise. Sie war unter den
Finalisten des «Prix Credit Suisse Jeunes Solistes» in Genf, erhielt ein
Stipendium der Friedl-Wald-Stiftung, des Migros Kulturprozent, der
Elvira-Lüthi-Wegmann-Stiftung, der Armin Weltner und der Jmanuel und Evamaria Schenk Stiftung.