Trio Cocteau Paris - Les années folles

Young Artists

Sonntag, 26. November 2017, 11.00 Refektorium Kloster Muri
Das junge Trio Cocteau mit den TMC Teilnehmern Lola Descours und Ilyes Boufadden und dem Klarinettisten Renaud Guy Rousseau bezaubert im Programm «Paris - les années folles» mit Pariser Charme und grosser Virtuosität.

Ilyes Boufadden, Oboe
Renaud Guy Rousseau, Klarinette
Lola Descours, Fagott

Programm: "Paris - les années folles"
Jacques Ibert (1890-1962) -  5 pièces en trio 
Francis Poulenc (1899-1963) - Sonate pour clarinette et basso
Eugène Bozza (1912-1997) - Suite brève en trio

Henri Tomasi (1901-1971) - Concert Champêtre
André Jolivet (1905-1974) - Sonate pour hautbois et basson
Jean Françaix (1912-1997) - Divertissement

Tageskasse und Einlass ab 10.30 Uhr
Tickets: CHF 20. / 05.-

Kleiner Umtrunk nach dem Konzert

Hinweis für Rollstuhlfahrer
Das Refektorium ist über einen Treppenlift zu erreichen. 
Im TRIO COCTEAU haben sich drei Musikerfreunde zusammengeschlossen, die sich für das Repertoire der Goldenen Zwanzigerjahre begeistern. Das überschäumende Temperament der Künstler von Montparnasse und Montmartre während der 1920er Jahre hat damals grosse Aufregung ausgelöst. In dieser Zeit gründeten sechs Komponisten die „Groupe dex Six“, um ihre gemeinsame Vorliebe für eine neue Musik zu teilen. Mit von der Partie: G. Auric - D. Milhaud - G. Taillefferre - A. Honneger - F. Poulenc … das Ganze unter der Schirmherrschaft ihres Wortführers Jean Cocteau.

Diese unbekümmerte, freiheitliche Zeit ermöglichte die Entstehung einer funkelnden Musik – leicht, spritzig und humorvoll. Um dieser Musik gerecht zu werden, sind Instrumente von grossem Farbenreichtum und vielfältiger Ausdrucksmöglichkeiten erforderlich. So entstand unser Ensemble: ein Bläsertrio mit reichhaltigem Repertoire. Alle drei sind wir Musiker in renommierten Pariser Orchestern und freuen uns sehr darauf, Sie auf eine Reise durch die Zeit der unbeschwerten 1920er Jahre einzuladen - mit Musik ihrer wichtigsten Komponisten und Texten von Sartre, Cocteau und Proust.
Lola Descours (Fagott)
Die Fagottistin Lola Descours wurde bereits im Alter von 19
Jahren Mitglied des berühmten Orchestre de Paris unter der Leitung von Christophe Eschenbach, Paavo Jaarvi und Daniel Harding. Parallel zu ihrer Arbeit im Orchestre de Paris ist Lola als Solofagottistin regelmässiger Gast bei vielen europäischen Orchestern (Rotterdam, London, Zürich). Ihr Interesse an kleineren Klangkörpern veranlasste sie zur Zusammenarbeit mit dem Mahler Chamber Orchestra, Les Dissonances, Spira Mirabilis und dem Arties Chamber Orchestra. Lola ist Absolventin des CNSM in Paris, das sie 2010 in Marc Trénels Klasse abschloss, und studierte in Deutschland beim norwegischen Fagottisten Dag Jensen. Sie wurde mehrfach bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, wie dem IDRS (England, 1. Preis 2009), Lodz (Polen, 3. Preis 2011), Crusell (Finnland, 2. Preis 2011) und TMC Muri (Halbfinalistin 2016). Mit Musikern der Pariser Oper gründete sie das Paris-Dresden-Ensemble sowie das Trio du Parnasse mit Alice Caubit und David Walter. Für das Label Indesens nahm sie das Quintett für Fagott und Streicher von Jean Françaix auf. Lola unterrichtet am CRR von Saint Maur les fosses, am Pôle Sup in Aix en Provence sowie beim Französischen Jugendorchester (2015-2017) und am renommierten Festival de Verbier (2016-2017).

Ilyes Bouffaden (Oboe)
 Ilyes wurde 2016 Solo-Oboe des Pariser Kammerorchesters und zählt zu den vielversprechendsten Oboisten seiner Generation. Er ist ausserdem Solo-Oboist des Orchestre Pasdeloup und wurde mehrfach an Wettbewerben ausgezeichnet: Erster Preis beim europäischen Wettbewerb "Be the ONE oboist" 2016, zweiter Preis beim Wettbewerb des französischen Oboenverbandes.
Er erhielt seine Ausbildung in Romainville bei Isabelle Hauchecorne und setzte seine Studien in Paris bei Stephane Goyeau und Nora Cismondi fort. Zurzeit studiert er am CNSMDP in der Klasse von Jacques Tys und Frédéric Tardy und hat im Jahr 2015 im Orchestre Français des Jeunes mitgespielt. Seit 2015 unterrichtet Ilyes am städtischen Konservatorium des 7. Arrondissements.

Renaud Guy-Rousseau
(Klarinette)
 
Renaud ist seit 2013 Solo-Bassklarinette des Orchestre National de France. Damit hat er das Privileg, unter renommierten Dirigenten wie Daniele Gatti, Bernard Haitink, Ricardo Muti und Semyon Bychkov in Frankreich und im Ausland zu arbeiten. Als eklektischer Musiker begeistert sich Renaud leidenschaftlich für Kammermusik, Weltmusik und Improvisation. 
So spielt er in der Zigeuner-Jazzgruppe Les Tzingarelli und tritt regelmässig mit dem Sirba-Oktett (Klezmer) auf. Er arbeitet gerne mit zeitgenössischen Komponisten zusammen und studierte generative Improvisation bei Alexandro Markeas und Vincent Le Quang. Renaud begann seine Klarinettenausbildung bei Michel Bernier in Les Lilas und setzte seine Studien bei Richard Vieille und Jean-Marc Volta an der Bassklarinette in Paris fort. Er ist Absolvent der CNSMDP Klassen von Philippe Berrod und Arnaud Leroy. Renaud ist seit 2011 Mitglied des Lamoureux Concerts Orchestra sowie Mitglied des Ensemble Furians.