Allison Millers's Boom Tic Boom (USA)

feat. Myra Melford, Jenny Scheinman, Kirk Knuffke, Ben Goldberg & Tony Sherr

Sonntag, 13. Mai 2018, 17:00 - im Pflegidach, Muri
ALLISON MILLER - Drums
MYRA MELFORD - Piano 
JENNY SCHEINMAN - Geige 
KIRK KNUFFKE - Kornett 
BEN GOLDBERG - Klarinette 
Tony Scherr - Bass

Der Name ihrer Band macht sofort klar, welches Instrument sie spielt: Schlagzeug natürlich. *BOOM TIC BOOM*, bei ALLISON MILLER wird das zum swingenden Groove. Dabei beherrscht die Drummerin das komplette Spekturm an Dynamik, Farben und Feinheiten - und zwar stilübergreifend. Sie spielt mit Singer-Songwritern wie Ani DiFranco, Natalie Merchant und den Indigo Girls ebenso wie mit Avantgarde-Jazzern wie Mike Stern oder der Hammond-Soul-Funk-Blues-Legende Dr. Lonnie Smith.

Ihr Jazz-Sextett ist prominent besetzt mit Cracks der aktuellen US-Jazzszene: Am Piano MYRA MELFORD, an der Geige die umwerfende JENNY SCHEINMAN, am Kornett KIRK KNUFFKE, an der Klarinette BEN GOLDBERG und am Bass Tony Scherr. Die Stücke, die sie schreibt, entsprechen allerdings nicht den Konventionen herkömmlicher Schubladen. Abenteuerlustig mischt Miller, was die Fantasie hergibt. Da begegnen sich Bop und Funk, Folk und Free, kreuzt sie Jazz-Ideen mit alternativen Rock-Aspekten, und das ganze eben mit dieser aussergewöhnlichen Instrumentierung.

*Boom Tic Boom* - das Ensemble und die Musik leben ganz wesentlich von diesem offenen Geist. Die vor neun Jahren gegründete Band präsentiert mehrteilige, zum Teil ziemlich komplexe Kompositionen, bietet sie aber mit Leichtigkeit und munterem Engagement dar - eine mitreissende, erfrischend direkte Musik. Nach einem vielumjubelten Co.-Auftritt beim Jazzfestival Willisau und bei MUSIG-IM-OCHSEN 2011 schrieb der Kritiker des Tagesanzeigers: "Hier konnte man direkte Bezüge zum Jazz der 1970er-Jahre ausmachen. Doch handelt es sich nicht um einen nostalgischen Rückblick, sondern um eine lebendige Neuinterpretation mit heutigen Ausdrucksmöglichkeiten. Wie war es nur möglich, dass mir Allison Miller bisher entgangen ist? Besonders beeindruckend war die Pianistin Myra Melford, die immer wieder rhapsodischen Schwung und dynamische Pointen ins geschmeidige Zusammenspiel einbrachte." Über das Konzert beim Jazzfestival Münster 2017 schrieb ein Kritiker: "Das famose Sextett wartete mit den spannendsten Kompositionen und eigenwilligsten Solisten des ganzen dreitägigen Festivals auf!"