Musik und Dichtung

Symphoniekonzert mit dem argovia philharmonic

Samstag 20. Januar 2018, 19.30 Festsaal Kloster Muri
Alexandre Beuchat, Bariton | Douglas Bostock, Leitung | argovia philharmonic

Programm
Ludwig van Beethoven, Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93
Franz Schubert/Max Reger/Johannes Brahms, Lieder für Gesang und Klavier, orchestriert von J. Brahms und M. Reger
Ludwig van Beethoven, Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60

18.30 Abendkasse und Konzertbar
18.45 Konzerteinführung mit Dr. Verena Nägele und Douglas Bostock im Dachtheater
Nach dem imposanten Konzert im KKL am 10. Januar 2018, das Beethovens «Neunten» gewidmet ist und den Höhepunkt des Beethovenzyklus markiert, spielt das argovia philharmonic unter der Stabführung von Douglas Bostock am 20. Januar 2018 abermals zwei seiner Symphonien: die «Vierte» und die
«Achte». Sie umrahmen den Auftritt vom Schweizer Nachwuchstalent Alexandre Beuchat, der Schubertlieder in Bearbeitung von Max Reger und Johannes Brahms interpretieren wird.
Alexandre Beuchat
Der in Courtételle (Jura) geborene Bariton absolvierte im Sommer 2016 seinen Master of Arts in Performance an der Hochschule Luzern - Musik bei Barbara Locher. Ein Vorstudium als Violonist und Meisterkurse bei Margreet Honig, Klaus Mertens und Ton Koopman ergänzten seine bisherige musikalische Ausbildung. Konzerterfahrung sammelte er als Solist in zahlreichen Projekten, u.a. in Werken von Bach, Händel, Haydn, Schütz, Monteverdi und Mozart. In der Spielzeit 2015/16 gehörte der Sänger fest zum Ensemble des Luzerner Theaters, wo er die Partien des Mr. Gedge in «Albert Herring» (Britten), des Anthony Hopes «Sweeney Todd» (Sondheim) und des Antonios in «Il Viaggio a Reims» (Rossini) sang. Zuvor gastierte er am Luzerner Theater in der Neuproduktion von «Die lustige Witwe» (Lehár) im grossen Haus sowie im UG bei Neuinszenierungen von «The Boatswain's Mate» (Smyth) und «Prima la musica, poi le parole» (Salieri). Ab September 2016 ist er fest im Ensemble der Wiener Volksoper engagiert.
argovia philharmonic
Von Aarau aus, unweit der alten Kantonsschule, die einst Albert Einstein besuchte, erkundet das argovia philharmonic seit 2013 neue Wege. 1963 gegründet, und die erste Jahrhunderthälfte als Aargauer Symphonie Orchester agierend, ist sein ureigenes Ziel, klassische Musik in den ganzen Kanton zu bringen, der mehr als eine halbe Million Einwohner zählt und die viertstärkste Wirtschaftsregion der Schweiz darstellt. Mit frischen Konzepten und neuen Formaten möchte sich das mittlerweile 53-jährige Orchester als musikalischer Botschafter auch national ein neues Publikum erschliessen und Beziehungen zu den angrenzenden Nachbarländern aufbauen. So reichen die ungewöhnlich vielseitigen Spielorte vom einstigen Benediktiner-Kloster Muri AG im Südosten des Kantons bis zu den Sandsteinhöhlen beim Schloss Liebegg in Gränichen, von Wettingen im Limmattal bis nach Zofingen im Südwesten. Oder von Beinwil am See, das bereits an den Kanton Luzern grenzt, bis zum malerischen Laufenburg am Rhein, direkt an der Grenze zu Deutschland, so wie alle drei Jahre bis ins romantische Wasserschloss am Hallwilersee. Zwar finden die meisten Abo-Konzerte, das künstlerische und inhaltliche Rückgrat des Orchesters, in Aarau und in Baden statt. Das Orchester sieht sich aber auch als kultureller Botschafter des Kantons, und so gastiert das argoviaphil immer wieder in der Tonhalle Zürich.