Im Freien zu singen - Sommerserenade

Zürcher Sing-Akademie

Samstag 23. Juni 2018, 20.30 Uhr Klosterhof Muri (Bei Regen im Festsaal)
Die traditionelle Sommerserenade präsentiert ein sommerlich beschwingtes Programm mit einem Schweizer Spitzenchor.

Zürcher Sing-Akademie
Florian Helgath, Leitung

19.30 Abendkasse und Konzertbar

Tickets
Kategorie A: 50.-/25.- Kategorie B: 35.-/10.-
Programm
Felix Mendelssohn Bartoldy (1809-1847) - Lieder im "Freien zu Singen" (Auswahl)
Johannes Brahms (1833-1897) - Vier Gesänge für Frauenchor, 2 Hörner und Harfe op. 17
Hans Huber (1852-1921) - Männerchöre (Auswahl)
Richard Strauss (1864-1949) - „Der Abend“ für 16stg. Chor a  cappella op. 34 Nr. 1
Kurt Widorski (1978) - Es flieht der Sunneschtrau - Eine komponierte Interpetation dreier Volkslieder für achtstimmigen gemischten Chor a cappella:
  I) Vor Chummer
  II) Cucù
  III) Lueget!
Die Zürcher Sing-Akademie
entstand 2011 als professioneller Konzertchor und Partner des Tonhalle-Orchester Zürich. Inzwischen blickt der Chor auf sechs erfolgreiche Saisons zurück. Konzert­tourneen führten ihn nach Deutschland (2012), Israel (2014), Italien und in die Niederlande (2015), 2016 in den Libanon. Der feste Kernchor in Kammerchorstärke bietet Möglichkeiten, die Zusammensetzung des Chors ohne Identitätsverlust den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen.   Als sinfonischer Chor hat die Zürcher Sing-Akademie, ausser mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, auch mit vielen anderen Orchestern aus der Schweiz und dem Ausland zusammenarbeitete unter Dirigenten wie Giovanni Antonini, Daniel Barenboim, Ivor Bolton, Lionel Bringuier, Frans Brüggen, Charles Dutoit, Neeme Järvi, René Jacobs, Bernhard Haitink, Pablo Heras-Casado, Ton Koopman, Krzysztof Penderecki, Donald Runnicles und David Zinman. Eine besondere Sparte bilden die Barockorchester, so Orchestra La Scintilla an der Oper Zürich und Tafelmusik Baroque Orchestra (Kanada).   2014 war die Zürcher Sing-Akademie bei den BBC Promenade Concerts in London zu Gast, wo sie mit dem Zürcher Kammerorchester unter der Leitung von Sir Roger Norrington Bachs Johannespassion aufführte.   In der Saison 2017/18 arbeitet die Sing-Akademie erstmals mit dem Freiburger Barockorchester unter René Jacobs und dem Luzerner Sinfonieorchester unter James Gaffigan zusammen. Tourneen führen den Chor nach Asien und in diverse Hauptstädte Europas.   Die Sing-Akademie organisiert Stimmbildungswochen mit herausragenden Gesangspädagog(inn)en und entwickelt auch Aktivitäten für und mit Laien und semi-professionellen Sänger(inne)n.
Florian Helgath
Seit 2011 ist Florian Helgath Künstlerischer Leiter von ChorWerk Ruhr. Mit diesem erfolgreichen Ensemble erarbeitet er auf höchstem Niveau Chormusik aller Epochen, sowohl a cappella als auch mit Orchester. Erste musikalische Erfahrungen sammelte Florian Helgath in seiner Heimatstadt bei den Regensburger Domspatzen und später an der Hochschule für Musik und Theater in München. Zu seinen wichtigsten Lehrern zählen Michael Gläser, Stefan Parkman und Dan Olof Stenlund, die ihn in seiner dirigentischen Entwicklung entscheidend prägten. Internationale Erfolge erzielte er als Finalist und Preisträger bei Wettbewerben wie dem Eric Ericson Award 2006 in Schweden sowie bei der Competition For Young Choral Conductors 2007 in Budapest. Von 2009 bis 2015 leitete er den Dänischen Rundfunkchor als Chorus Master. Als Dirigent des Via Nova Chor München liegt sein Schwerpunkt auf zeitgenössischer Chormusik. Seit 2008 hat er mit diesem Ensemble zahlreiche Uraufführungen dirigiert und wurde mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Heute ist er regelmäßig zu Gast beim SWR Vokalensemble, beim RIAS Kammerchor, beim Chor des Bayerischen Rundfunks, beim Choeur de Radio France, beim MDR Rundfunkchor und arbeitet mit Orchestern wie dem Münchener Rundfunkorchester, den Bochumer Symphonikern, dem Danish Chamber Orchestra, den Münchner Symphonikern, der Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln sowie dem Ensemble Resonanz aus Hamburg zusammen. Einstudierungen und Assistenzen übernahm er u.a. für Herbert Blomstedt, Kent Nagano, Rafael Frühbeck de Burgos und Christian Thielemann.