Chorkonzert mit dem Kantichor Wohlen

Patronatskonzert

Samstag 11. März 2017 19.30 Festsaal Kloster Muri
“The Circle of Life”
Händeloratorien zu Geburt und Tod   

Ode for the Birthday of Queen Anne, HWV 74
Funeral Anthem for Queen Caroline, HWV 264  

Chor der Kantonsschule Wohlen
Einstudierung Beat Wälti, Walter Siegel  

«Capriccio» Barockorchester
Dominik Kiefer, Konzertmeister  
Maria Glarner, Sopran
Jan Börner, Altus
Stefan Vock, Bass  
Walter Siegel, Leitung

Tickets: Erw. 35 CHF; Ermässigt 25 CHF; Kinder unter 16 Jahren 10 CHF
Es gelten die Ermässigungen des KantiForums


Aufführungen:
Muri: Samstag, 11. März 2017 19.30 Uhr Festsaal Muri
Wohlen: Sonntag, 12. März 2017 16.30 Uhr Katholische Kirche
Karten für Aufführung in Wohlen erhältlich über
KantiForum

Walter Siegel
erhielt bereits früh eine intensive musikalische Ausbildung im Knabenchor des Kölner Doms, welche er mit einem Gesangsstudium an der Musikhochschule Köln fortsetzte. In Musiktheaterproduktionen der Hochschule Köln war Walter Siegel in Opern von Bruch, Bononcini, Weil und Mozart, sowie im Musical „Dara und Gomo“ zu hören. Mozarts Monostatos sang er 2003 als Gast am Theater der
Stadt Solingen. Er war im Ensemble der Schlossoper Hallwyl und sang 2007 den Adolf in Offenbachs Banditen an der Operettenbühne Möriken. 2009 singt er den Camille de Rossillion aus Lehars lustiger Witwe am Stadttheater Sursee. Neben seiner regen Konzerttätigkeit als Solist ist Walter Siegel auch Mitglied des Schweizer Kammerchors und Stimmführer des professionellen Vokalensembles Schola Seconda Pratica von Rudolf Lutz.

Der Countertenor Jan Börner begann seine sängerische Ausbildung bereits mit neun Jahren, als er Mitglied der Singknaben der St. Ursenkathedrale Solothurn wurde. Mit elf Jahren genoss er seinen ersten grossen Soloauftritt als Knabensopran.
Zunächst studierte Jan Börner als Privatschüler bei Richard Levitt, bevor er 2004 bis 2010 sein Gesangsstudium bei Prof. Ulrich Messthaler an der Schola Cantorum Basiliensis absolvierte und mit dem Diplom für Alte Musik abschloss. Daneben erhielt er auch Unterricht bei Andreas Scholl und Margreet Honig.

Jan Börner konzertiert als Solist mit Musik der Renaissance und des Barocks und ist Mitglied verschiedener Vokalensembles, zu denen auch jenes der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen (Rudolf Lutz) gehört, wo er regelmässig als Solist auftritt. Auch in den Abendmusiken in der Predigerkirche Basel (Jörg-Andreas Bötticher) ist er oft als Solist zu hören.

Seit einigen Jahren arbeitet Jan Börner intensiv mit dem Ensemble Il Profondo zusammen, mit dem er bereits verschiedene Konzerte realisiert hat. Eine erste CD mit Deutschen Frühkantaten und Geistlichen Konzerten des 17. Jahrhunderts unter dem Titel absorta est... erschien 2015 beim Label resonando. Die CD erhielt viele positive Rezensionen und wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik 2015 nominiert.

Zu seinen bisher besonderen Auftritten gehören unter anderem Konzerttourneen mit dem Ricercar Consort (Philippe Pierlot) durch Belgien und Frankreich, Auftritte in Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion in der Berliner Philharmonie, am Internationalen Bachfest Schaffhausen oder als Händels Solomon in der Victoria Hall in Genf. Konzertengagements führten ihn auch schon nach Norwegen und Brasilien.

Im Sommer 2015 war Börner mit Fairy Queen von Henry Purcell auf der Opernbühne und im Frühjahr 2016 wird er als Ruggiero in Alcina von Georg Friedrich Händel am Stadttheater Biel Solothurn zu erleben sein.

Jan Börner ist Migros-Kulturprozent-Preisträger und erhielt einen Förderpreis des Kantons Solothurn sowie andere Kultur- und Förderpreise seiner Region.

Der Bassbariton Stefan Vock begann nach einem Lizenziat in Experimentalphysik an der Universität Basel seine Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik in Basel bei Prof. Kurt Widmer und erlangte das Solistendiplom mit Auszeichnung. Weitere wertvolle Impulse erhielt er u.a. im Unterricht bei Prof. D. Fischer-Dieskau.
Die Tätigkeit des Schweizer Sängers konzentriert sich besonders auf das Lied und den Bereich der Alten Musik.
In diesem Zusammenhang hat er als Solist u.a. mit Dirigenten wie Gustav Leonhardt, Sigiswald Kuijken und Joshua Rifkin konzertiert. Zusammenarbeit mit Orchestern wie La Petite Bande (Leuven), Capriccio Basel, Kammerorchester Basel, Orquesta Barroca de Sevilla, Orchestra LaVerdi (Mailand), Café Zimmermann (Aix-en-Provence). Stefan Vock erhielt Förderpreise der Friedl Wald-Stiftung und des Schweizerischen Migros-Genossenschaftsbundes. Zudem ist Stefan Vock Preisträger der Basler-Orchester-Gesellschaft und gewann den 1. Preis der Elvira Lüthi-Wegmann-Stiftung. Verschiedene CD-Einspielungen und Radioaufnahmen (DRS 2, Espace 2, France Musique, UER, SWR) dokumentieren sein musikalisches Schaffen. Stefan Vock war u.a. zu Gast an Festivals wie RheinVokal (D), Audi Sommerkonzerte (D), Festival de Saintes (F), Festival Bach de Lausanne (CH), Boswiler Meisterkonzerte (CH). 2013 wurde Stefan Vock vom Aargauer Kuratorium mit einem Werkbeitrag für sein künstlerisches Schaffen ausgezeichnet.