Inbar Fridman (IL/USA/FR)

feat. Florent Nisse, Stefano Lucchini & Special Guest Aaron Goldberg

Sonntag, 22. Oktober 2017, 20:30 - im Pflegidach, Muri
Inbar Fridman – guitar
Aaron Goldberg – piano
Florent Nisse – bass
Stefano Lucchini – drums

Die Gitarristin Inbar Fridman, die an der William Patterson University in den USA studiert hat, ist nach einigen Jahren in New York City nach Israel zurück gekehrt. Sie hat in Europa unter anderem mit Schlagzeuger Billy Cobham getourt. Ihre CD „Time Quartet Project" hat sehr gute Kritiken erhalten. Erstmals kommt Inbar Fridman mit ihrer Musik in die Schweiz, nach Muri natürlich!   In einem Quartett, welches sowohl Gitarre und Klavier umfasst , ist zweifellos eine Symbiose zwischen den Spieler erforderlich, damit ein  erfolgreicher Band-Klang entsteht. Gitarristin Inbar Fridman hat diese Beziehung mit dem Pianisten Ronen Shmueli, ebenfalls ein Musiker aus Israel, der wie sie auch in den USA studiert hat.  Die Musik von Inbar Fridman - und das ist vielleicht das eher typisch weibliche - ist mehr kammermusikalisch statt egozentrisch. Ihre Songs sind  lyrisch, ruhig aber doch von pulsierender Energie und erzeugen das Gefühl von musikalischer Verwandtschaft. Der Schwerpunkt liegt auf Anmut und Gelassenheit, daraus resultiert ein wunderschöner Ensemble-Klang. Florent Nisse am Kontrabass und Stefano Luchinni am Schlagzeug bringen Kraft und Dynamik zur wehmütigen Träumerei. Es beginnt ein rhythmisches Flüstern zwischen den vier talentierten Musikern. Inbar Fridman begann das Studium der Gitarre an der "Rimon School of Jazz & Contemporary Music" in Israel im Alter von sechzehn Jahren. 1999 zog sie in die USA, wo sie den Master in Musik-Performance mit Auszeichnung an der William Paterson University abschloss. Inbar trat danach in allen NYC Jazzlokalen mit Musikern wie Myron Walden, Will Vinson, Aaron Goldberg und Donny McCaslin auf. 2005 kehrte sie nach Israel zurück und ist seit dann Teil der europäischen Jazzszene.


Aaron Goldberg, dessen Aufstieg an der Seite von Joshua Redman begann, ist ein Virtuose, der gerne aus dem Vollen schöpft und sich dabei mit einem Augenzwinkern die eine oder andere Phrase bei alten Meistern wie Art Tatum oder Fats Waller borgt. Sein Handwerk hat er auch bei Wynton Marsalis erlernt. Der amerikanische Pianist, der sich trotz Harvard-Abschluss für eine Musikerkarriere entschieden hat, ist in New York ein gefragter Sideman.