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Heidi Happy - Solo
One woman, one guitar, that's her: Heidi!


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Sonntag, 9. November 2008, 21:00 Uhr

www.myspace.com/heidihappy

 

DAS NEUE ALBUM „FLOWERS, BIRD AND HOME"

 

Priska Zemp alias Heidi Happy zum neuen Album:

„Das neue Programm lässt vieles erhoffen: Es ist luftiger, versetzt mit mehr Instrumentalteilen und die Songstruktur wurde geöffnet. Die weniger gewohnten Songstrukturen entwickelten sich durch das Zusammenfügen von Einzelteilen, ohne aber dabei ihre Eingängigkeit zu verlieren. Angerichtet werden die Songs nach wie vor mit Humor - jedoch mit mehr Bedenkzeit. Das Gefühlschaos dient dabei als Nährboden für

Geschichten über die verzweifelte Suche nach Liebe und einem Zuhause."

 

Die fantasievollste Schweizer Songwriterin ist

zurück, und zwar mit Streichern, Pauken und

Posaunen. „Flowers, Birds And Home", das

zweite Album von Heidi Happy, birgt erneut

verspielte Popsongs, die selbstbewusst mit Jazz

und Klassik flirten. Ein wenig offener sind die

Lieder seit ihrem gefeierten Debüt „Back

Together" (2007) geworden, doch

die kreative Eigenständigkeit klingt immer noch

mühelos eingängig. Und das macht ihr so

schnell niemand nach.

Als 2007 „Back Together", das Debüt von Heidi

Happy, erschien, jubelten Presse und Publikum auf:

Selten zuvor hat jemand in der Schweiz

handwerkliches Können derart mühelos mit kreativer

Freiheit verbunden. Die gleichnamige Single fand im

Radio Anklang, und die Luzernerin löste bei ihren

landesweiten Auftritten Begeisterung aus mit ihrem

selbstbewusst trockenen Humor, der ihre luftig

verspielte Musik sympathisch kontrastierte. Wer nach

einem so fantasievollen wie erfolgreichen Erstling

erwartet hatte, Heidi Happys nächstes Album werde

unter dem Druck der Erwartungen in Richtung

Formatradio gehen, dem sei gesagt: Das Gegenteil ist

der Fall. „Flowers, Birds and Home" teilt mit seinem Vorgänger

die Liebe zum ungewöhnlich instrumentierten und

kunstvoll arrangierten Popsong. Erneut ertönen

Streicher, Kesselpauken, Vibraphon – Instrumente,

die in Schweizer Pop-Produktionen so nicht

auftauchen. Die Stücke auf dem Nachfolgealbum

haben nun offenere Strukturen und nähern sich dem

klassischen Kunstlied à la Joanna Newsom, und auch

stimmlich hat sich die 28-jährige weiterentwickelt. Die

neue Single-Auskopplung „I Think I'm in Love" setzt

zwar ein mit ihrem Markenzeichen, dem

dreistimmigen Chor, doch die folgende Gesangslinie

singt Heidi Happy mit einer bisher ungehörten

Hingabe. Die Texte sind persönlich geblieben, doch

Zemp hat die ideale Distanz zu ihnen gefunden, um

ihre ganze gesangliche Klasse ausspielen zu können

und jede Menge Soul in ihre volle Stimme zu legen.

Ihr Ausdrucksspektrum bewegt sich immer noch

zwischen dem kühlen Urban Soul von Erikah Badu und

dem warmen Folk-Pop Marke Norah Jones. Den

Vergleich muss diese Ausnahmesängerin aber nicht

mehr fürchten.

Auf der Bühne ist Heidi Happy weiterhin in

verschiedenen Besetzungen zu sehen. Wer sie mit der

siebenköpfigen Band sehen kann, sollte sich diese

Gelegenheit nicht entgehen lassen: die Liste ihrer

Musiker liest sich wie das who is who der Luzerner

Musikszene, und die macht landesweit auf sich

aufmerksam. Live werden sie die Backingvocals

übernehmen: Hühnerhaut ist garantiert. Aber wer sie

nur mit Gitarre und Loop-Gerät auftreten gesehen

hat, der weiss, dass Heidi Happy auch im intimsten

Rahmen überzeugt, und sei es, wie an einem

Sommerabend unter einem Baum in einem Zürcher

Park, mit einer herzerwärmenden Version des

Schweizer Volksliedes „Schuehmächerli,

Schuehmächerli, was choschtet mini Schueh?", mit

der sie Dutzende Augen zum Leuchten brachte.

 


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