Musig im Ochsen     
Programm
Frühere Konzerte
Musig im Ochsen

Gaia
Gene Lake - Federico Gonzalez Pena - Gregoire Maret

Sonntag, 16. März 2008, 21:00 Uhr

In Zusammenarbeit mit Musik-Produktiv,
www.musik-produktiv.ch
musig-im-stern und der Kantonsschule Wohlen 
www.kanti-wohlen.ch
präsentiert Stephan Diethelm am Montag, 17. März 2008
 
Instrumental Clinics und einen Band Workshop mit der
Band „Gaia" feat. Gene Lake
www.myspace.com/gaiamusic
  
dem Schlagzeuger von Me'shell NdegeOcello, Maxwell, D'Angelo, Cassandra Wilson, Steve Coleman Joe Zawinul, Marcus Miller and David Sanborn.
 
Montag, 17. März 2008 Kantonsschule Wohlen AG, Allmendstrasse 26-28
13:00 -14:30 Instrumental Workshops mit  
Gene Lake – drums
 http://genelake.com
 www.myspace.com/genelake 
Federico Gonzalez Pena - piano            www.myspace.com/federicogonzalezpena       
Gregoire Maret - Harmonika
www.gregoiremaret.com 
myspace.com/gregoiremaret

 


 
15:30 - 17:00 Band Workshop mit der
Band Gaia feat. Gene Lake
www.myspace.com/gaiamusic

Preis für beide Nachmittag Workshops 10.-
 
Anmeldung unter stephandiethelm@hispeed.ch, oder drums@musik-produktiv.ch, oder 079 387 61 05
 
 
Sonntag, 16. März 2007, 21:00 Uhr Konzert im Café Stern, Muri
Gaia feat. Gene Lake
Preis für Konzert: 10.- sFr.
 
www.murikultur.ch/musig

Die Musiklandschaft ist wieder um eine neue und aufregende Formation reicher: „GAIA." Obwohl der Ausdruck ursprünglich aus der griechischen Mythologie stammt, wurde er durch den Umweltschützer, James Lovelock, bekannt gemacht. Er beschreibt damit den Planeten Erde als einen „lebenden Organismus" und genauso sollte auch Musik verstanden werden, ist die Band überzeugt. Musik lebt und das zelebrieren GAIA. „Die Idee, dass Kunst Leben besitzt und lebendig ist, steht bei uns sowohl auf der Bühne, wie auch beim Komponieren im Zentrum," erklärt Pianist und Komponist Federico Gonzalez Peña, der zusammen mit dem Wunderkind der Mundharmonikaszene, Grégoire Maret, und dem Schlagzeuger, Gene Lake, zu GAIA wird. Diese drei starken Einzelkämpfer und musikalischen Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Laufbahnen und Einflüssen verbinden eine Langzeitfreundschaft und eine gemeinsame musikalische Vision.
            Grégoire Maret ist heute einer der gefragtesten Mundharmonikaspieler überhaupt. Als Sohn eines Schweizers und einer Amerikanerin wuchs Grégoire Maret in Genf auf, wo er mit 17 seine musikalische Karriere begann. Er besuchte das renommierte Collège de Saussure und die Haute Ecole de Musique und entschied sich 1995 nach New York zu ziehen, um sein Jazzstudium an der New School for Social Research fortzusetzen. Seit seinem Abschluss im Jahre 1998, zieht Maret mit unterschiedlichsten Formationen um die Welt und hat auch schon einige Auszeichnungen erhalten.
Unter dem Einfluss von den Meistern, Toots Thilemans und Stevie Wonder, hat Maret seinen eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sein Können und sein ganz persönlicher Klang unter Musikern aus den Bereichen Jazz, Pop, Rock, Funk und dem R&B ausgesprochen gefragt ist. Auf der Bühne und im Studio stand Maret unter anderem mit Tito Puente, dem Duke Ellington Orchestra und David Sandborn. Zurück in New York, ist Maret zurzeit an der Seite von den Jazzgrössen Charlie Hunter, Steve Coleman, Marcus Miller, Terri Lyne Carrington, Ravi Coltrane und Pat Metheny anzutreffen.
            In Uruguay geboren hat Federico Gonzalez Peña, der Pianist von GAIA, schon früh sein Interesse an Musik entdeckt. Mit 4 hat er angefangen Schlagzeug zu spielen, aber bald wurde das Klavier im Haus seiner Grossmutter, die selbst eine ausgezeichnete Pianistin und Organistin war, zu seinem Hauptinstrument. Seit seinem 15. Lebensjahr konnte Peña Erfahrung als Studiomusiker sammeln und so viele unterschiedliche Musikrichtungen kennen lernen. Nach Jahren des intensiven Unterrichts bei einem bekannten argentinischen Konzertpianisten (Antonio de Raco), zog Peña mit 17 in die U.S.A. und verbrachte ein Jahr am Berklee College of Music. In Washington spielte er anschliessend in einigen der besten Go-Go Bands und lernte so Me'shell N'DegeOcello kennen, mit der Peña seit nunmehr 20 Jahre eng und erfolgreich zusammenarbeitet. Daneben begleitete er Maxwell, Roy Hargrove, Chaka Khan, um einige nur zu nennen.
            Der Schlagzeuger von GAIA, Gene Lake, ist ein Kind der 70er und 80er Jahre, der Blütezeit der Funkmusik. Gene wurde als Sohn des Jazzsaxophonisten Oliver Lake in St. Louis geboren. Mit 14 zog er nach New York und besuchte dort die High School of Music and Arts. Wie schon Peña, ging Lake anschliessend ans Berklee College of Music. Schon früh war Gene in St. Louis dem kreativen und innovativen Umfeld der Black Music Szene ausgesetzt und noch heute ist er bekannt für seine stetige Suche nach musikalischem Neuland im Bereich des Jazz-Funk. Er vereint in sich die Widersprüchlichkeiten der modernen Musik. Auch Lake, der Omar Hakim (Weather Report) als einen starken Einfluss bezeichnet, kann eine eindrückliche Liste von Musikern vorweisen, mit denen er schon zusammen gearbeitet hat: Von den Jazzrevoluzzern Steve Coleman und Henry Threadgill über die Fusionlegenden Joe Zawinul und Marcus Miller bis zu der Rapformation Opus Akoben und der Gruppe Screaming Headless Torsos, deren Stil sich mit herkömmlichen Begriffen nur schwer beschreiben lässt. In den 90ern Jahren war Lake dann aber vor allem mit D'Angelo und Maxwell zu hören.
            Neben dieser vielfältigen Palette an eigenen Projekten mit unterschiedlichen Künstlern sind Maret, Peña und Lake aber auch schon einige Male in fremden Formationen aufeinander getroffen. In der Vergangenheit und der Gegenwart verbindet man GAIA unter anderem mit solch schillernden Namen wie Me'shell N'DegeOcello, Youssou N'Dour, Chaka Khan, George Benson und Cassandra Wilson. Diesen eindrücklichen Pfad, den die drei Musiker als Band schon beschreiten durften, hat ihnen geholfen, ihre eigene musikalische Stimme zu finden. Es scheint offensichtlich, dass die Musik von GAIA nicht ungehört bleibt, nicht zuletzt, weil Peña, Maret und Lake eine seltene Gabe mit sich bringen: echte Vielseitigkeit. Verwurzelt sind sie in vielen Musiktraditionen und daheim fühlen sie sich sowohl im Pop wie auch im Jazz.
GAIA verspricht ein neues und aufregendes Musikerlebnis zu werden, das durch sein gesundes Mass an Unvorhersehbarkeit überzeugt. Die drei Musiker sagen über sich selbst: „In einer Zeit, in der die meiste Musik auf den kleinsten gemeinsamen Nenner abzielt, wollen wir Musikliebhabern wieder Leben und Hoffung schenken."


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Konzertort
Hotel Ochsen
Seetalstr. 16
5630 Muri
Telefon 056 664 11 83
www.ochsen-muri.ch
 
Leitung
Stephan Diethelm
Postfach 35
5630 Muri
Telefon 079 387 61 05
musig-im-ochsen@
murikultur.ch