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Peter Schärli Special Sextet featuring Glenn Ferris - Guest Barbara Berger (CH)
«Complete Lulu»


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Sonntag, 1. November 2009, 20:30 Uhr Saal Hotel Ochsen

http://www.schaerlimusic.ch

 

Peter Schärli Special Sextet featuring Glenn Ferris

Guest Barbara Berger

Seit Jahrzehnten leitet Peter Schärli nun schon seine Gruppen, mit denen gemeinsam er ebenso kontinuierlich wie unbeirrbar einen ganz persönlichen Musik- und Musizierstil entwickelt hat. Die beständigste davon ist das Peter Schärli Special Sextet featuring Glenn Ferris, an dessen heutiger Souveränität seine grossartige Rhythm-Section wichtigen Anteil hat. Auf diesem langen Weg war Glenn Ferris nahezu ständiger Begleiter, und mit Donat Fisch als dritter Stimme ist eine Frontline entstanden, die man ungeniert als Weltklasse bezeichnen kann.

Diese langjährige ¨Working band¨ ist eine superb eingespielte Formation mit einem Bandgroove, der nicht auf Virtuosität und Energie allein basiert, sondern auf dem kollektiven Drang, bestehende Klangwelten unter neuen Blickwinkeln zu erforschen.

Schärlis neuste Kompositionen für sein Sextett sind von Werken Frank Wedekinds inspiriert. Das Programm heisst ¨Complete Lulu¨ und ist Schärlis musikalische Interpretation vom literarischen Stoff. Er selbst nennt es 'eine poetische Komposition in zwei Teilen, bestehend aus einem durchstrukturierten Bogen von komponierter und improvisierter Musik. Eine Phantasieskulptur aus waghalsig aufeinander getürmten Elementen, die sich in abrupten Stimmungswechseln oder ineinander fliessend abwechseln. Scheinbar Widersprüchliches wird verbunden. Dies alles entstand aus konkreten Textpassagen oder die Texte erzeugten Stimmungen, welche in musikalische Ideen umgesetzt wurden.´

Eigens für diese Musik hat Peter Schärli die Vokalistin Barbara Berger engagiert.             Ihre Stimme bringt eine faszinierende Sinnlichkeit ein, die bestens zum Thema passt.     Die entstandene Musik ist mitreissend und bezaubernd zugleich. In ihrem Verlauf geschehen riesige Entwicklungen und Stimmungswandel, von beinah impressionistischen Klanglandschaften bis hin zu mitreissendem Tanz. Der geschlossene, wundervoll homogene Ensembleklang treibt in den Solobeiträgen aufregend schöne Blüten. Manchmal werden die Worte und Melodien der Stimme von den Klängen umspült wie Krebse vom Wasser in der Brandung. All dies wird vorgetragen von Musikern mit einem untrüglichen Gespür für die vergehende Zeit und den sich daraus entwickelnden musikalischen Verhältnissen.

Ein abschliessendes Zitat Frank Wedekinds soll die Situation verdeutlichen:

¨Ich hatte das menschlich Bewusste, das sich immer so masslos überschätzt, am      menschlich Unbewussten scheitern lassen wollen.¨

Diese Art des Scheiterns nehmen wir gerne in Kauf, wenn daraus etwas so Grossartiges entsteht.

Roland Strobel, Juli 2009

 

Barbara Berger - voc

Norbert Pfammatter - dr

Thomas Dürst - b

Hans Feigenwinter - p

Donat Fisch - ts

Glenn Ferris - tb

Peter Schärli - tp

 

Der Bund – 21.01.2008 – Tom Gsteiger

… Dass Schärli seit vielen Jahren an dieser Band festhält, wird manchmal als Indiz für fehlende Innovationsbereitschaft gebrandmarkt. Dass es sich hierbei um eine krasse Fehleinschätzung handelt, zeigte das Konzert dieser Gruppe am Winterfestival auf beeindruckende Weise. Schärli ist kein Sturkopf, der am Bewährten festhält – vielmehr wird sein Schaffen vom Prinzip der kontinuierlichen Evolution bestimmt. …

 

Mittelbayrische Zeitung – 06.11.2007 – Michael Scheiner

… Der geschlossene, wundervoll homogene Ensembleklang trieb in den Solobeiträgen vorwiegend der Bläserriege aufregend schöne Blüten. Neben Schärli sind das der Tenorsaxofonist Donat Fisch mit einem erdigen Sound und vor allem der agile und meisterhafte Posaunist Glenn Ferris. … Ihm zuzuschauen ist schon eine Augenweide, wenn er tänzelt und steppt und dabei mit seinem sperrigen Instrument all Himmelsrichtungen durchbläst. …

 

«Unerhört! - Ein Zürcher Jazzfestival» – November 2007

… Seit Jahrzehnten leitet Peter Schärli nun schon seine eigenen Gruppen, mit denen gemeinsam er ebenso kontinuierlich wie unbeirrbar einen ganz persönlichen Musik- und Musizierstil entwickelt hat, an dessen heutiger Souveränität seine grossartige Rhythm-Section wichtigen Anteil hat. Auf diesem langen Weg war Glenn Ferris nahezu ständiger Begleiter, und mit Donat Fisch als dritte Stimme ist eine Frontline entstanden, die man ungeniert als Weltklasse bezeichnen darf.

 

Der Bund – 25.10.2007 – Georg Modestin

Der Trompeter, Bandleader und Dozent Peter Schärli ist ein innovativer Traditionalist. Was in einer anderen Domäne widersprüchlich anmuten würde, macht im Jazz durchaus Sinn: Mit einem Fuss steht Schärli nämlich tief in der Geschichte dieser Musik, mit dem anderen fest auf dem Boden der Gegenwart, wobei er die historische Erfahrung für das Hier und Jetzt nutzbar zu machen versteht. …

 

Mittellandzeitung – 21./28.12.2006 – Stefan Künzli

Grosse Ehre für den Schweizer Jazztrompeter Peter Schärli. In den Jazz-Polls der brasilianischen Tageszeitung «Tribuna da Imprensa», die in Rio de Janeiro erscheint, belegt Schärli überraschend den ersten Platz in der Kategorie der besten Trompeter des Jahres. Schärli wurde für die Aufnahmen seines Albums «Hot Peace» (enja/mv) geehrt und liess dabei Trompetenstars wie Lew Soloff und Randy Brecker hinter sich. «Hot Peace» ist auch in den Top Ten der besten Alben des Jahres. Und der Gastsolist, der Posaunist Glenn Ferris, der seit Jahren in Schärlis Special Sextet spielt, wurde zum besten Posaunisten gewählt. Wir gratulieren herzlich.

International so gefragt wie noch nie. Peter Schärli ist auch vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) für sein Album «Hot Peace» ausgezeichnet worden. ...

 

Luzerner Zeitung – 13.02.2006 – Pirmin Bossart

... Freitag Abend, Casino Luzern. Das «Peter Schärli Special Sextet featuring Glenn Ferris» ist in Aktion, ein zahlreich erschienenes Publikum ist begeistert. Kein Wunder: Selten hört man Musik, die so elegant gehaltvoll ist und so unkitschig die Seele beglückt. Hier ist alles angelegt was ein Jazzherz begehrt. Reduziert in den Essenzen, geschmackvoll arrangiert und farbig wie ein Mingus-Oktett. Melancholie mit Swing. Das ist, was bei Schärli so faszinierend zusammen geht. Ausgezeichnete Instrumentalisten halten diese Band in der Höchstklasse. …

 

Das Kulturmagazin – Februar 2006 – Christoph Fellmann

... Dieser glutvolle Soul am Grunde der Musik, dieser gefitzte Lyrismus, der noch aus der Coda eines Solos blitzt, das bereits auf dem Weg zurück in die Bandstatt ist, diese eigensinnige, aber gescheite Souplesse im Umgang mit Form – es sind dies schon seit vielen Jahren die Merkmale von Peter Schärlis Musik. Und vielleicht hat der Kritiker Peter Rüedi in der Weltwoche den Trompeter von Schötz darum den «Robert Walser des Schweizer Jazz» genannt. ...

 

Neue Zürcher Zeitung – 16.02.2006 – Nick Liebmann

... Eigenartig: diese handverlesene Truppe, der die besten Cracks angehören, zählt zu den interessantesten Formationen, jedoch steht ihr Bekanntheitsgrad in keinem Verhältnis zu ihrer Bedeutung. Dabei ist der inzwischen fünfzigjährige Trompeter Peter Schärli mit seinem Special Sextet seit mehr als einem Dutzend Jahre unterwegs. Hier zeigt sich einmal mehr der Vorteil langjähriger «working bands» gegenüber kurzfristigen Projekten, die im Jazz leider noch immer die Regel sind. Das Programm selbst kennt kaum stilistische Fussangeln und zeugt vom immensen musikalischen Territorium, das Schärli im Lauf seiner bewegten Karriere durchwandert hat. ...

Badische Zeitung19.05.2004 Kornelia Schiller

... Musik ist eben nicht Musik. Wenn sie beginnt eine Seele zu bekommen, dann wird sie lebendig. Peter Schärli hat diese Fähigkeit. Was er da mit seiner Band bot, war ein musikalisches Fünf-Sterne-Gourmet-Menue. ...

 

Die Weltwoche Nr. 1726.04.2001Peter Rüedi 

... Ein Beispiel dafür seit Jahren: das Sextett von Peter Schärli, der als geradezu paradigmatischer schweizerischer Querdenker, Grübler und Kauz eine Formation von internationalem Zuschnitt leitet, in der eigenwilliges Understatement und Power, Raffinement und Direktheit, Emotionalität und Komplexität sich auf wundersame Art und Weise die Waage halten. Weltmann und Eigenbrötler in einem, stemmt sich Schärli gegen alle Moden, und dazu sucht er sich die passenden Wahlverwandten. Mehr denn je steht Schärli der Sinn nach einer Musik mit grosser Halbwertzeit und hohem spezifischem Gewicht... Verehrte Exzellenz, Minister und geheimer Rath, sehr geehrte Herren Blocher und Schlüer: Die Schweiz ist eigentlich anders. Sie kommt nur so selten dazu.

 

Aargauer Zeitung20.04.2001Frank von Niederhäusern 

... Seit zwei Jahrzehnten ist der Aarauer Trompeter und Flügelhornist Peter Schärli nicht mehr aus der europäischen Jazzszene wegzudenken. In verschiedenen Formationen hat er unermüdlich den eigenen Weg gesucht und klare, unverkennbare Akzente gesetzt. Auf dem neuen Album «Guilty» wird eindrücklich hörbar, was dieses Sextett ausmacht: ein Bandgroove, der nicht auf Virtuosität und Energie allein basiert, sondern auf dem kollektiven Drang, bestehende Klangwelten unter neuen Blickwinkeln zu erforschen. Ein wunderbar klangvolles Album von herzerwärmender Coolness.

 

Jazz Zeit Wien – Mai 2001 

... Peter Schärli gehört zu den stillen, bescheidenen Persönlichkeiten des Jazz, dabei kann er zu den besten Trompetern und Flügelhornisten Europas gezählt werden – ein Star ganz ohne Allüren.

 

Schweizer Illustrierte Nr. 21 – 19.05.1997 – Hanspeter Vetsch

... Zwar kommen die melancholisch-swingenden (Kunst)Stücke so unspektakulär daher, wie wir's von Schärli gewohnt sind. Doch hinter dieser Fassade steckt Klasse von Weltformat.

 

Die Weltwoche Nr. 21 – 22.05.1997 – Peter Rüedi

... Schärli, der von schlampigen Zuhörern lange eine Etage zu tief gehängt und als eine Art Miles-Davis-Epigone missverstanden wurde, ist so etwas wie ein bodenständiger Melancholiker (falls es so etwas gibt), ein handfester Träumer, eine Art (wagen wir das Unaussprechliche) Robert Walser des Schweizer Jazz. Jedenfalls ist das «Peter Schärli Special Sextet featuring Glenn Ferris and Tom Varner» eine der besten Formationen zurzeit in der Schweiz, nein in Europa.

 

August 1996 – Pirmin Bossart

... Nichts fährt tiefer, als das «Peter Schärli Special Sextet featuring Glenn Ferris and Tom Varner» live zu erleben. Das will nicht krampfhaft kommen, das kommt.

 


 

allaboutjazz.com, Italy – September 2006 – Vittorio Lo Conte

... La musica di Schärli si può considerare senza mezzi termini un manifesto del jazz made in Europe, lirica e swingante, raffinata, a momenti melanconica ma mai retorica o banale, utilizzando a piene mani da avanguardia e mainstream senza per questo lasciarsi catalogare. Il jazz europeo ha ormai una propria identità e Peter Schärli è tra i suoi migliori corifei, un musicista dal linguaggio moderno e dall'eloquio scarno ma profondo, senza note inutili. Eppure abrasivo in questo suo modo di essere per come riesce a scavare nella superficie di una musica solo apparentemente «orecchiabile» e di facile, per noi europei, fruizione. ... Valutazione: * * * *

 

El Heraldo, Barranquilla, Colombia15.09.2003Carlos A. Sourdis 

... Este grupo de cámara suena como una orquesta completa; solamente nombres como Charles Mingus, o la pequeña banda de George Russel, nos tienen acostumbrados a semejante milagro. ... un grupo de jazz moderno, sincero y sin pretensiones. ... Melodías líricas, a veces melancólicas, sobre un sonido encantador de la sección ritmica, y las irrupciones solistas realizadas por los excelentes ejecutantes con gran desenvoltura, hace de éste uno de los mejores conjuntos de jazz de Europa.

 

La Prensa, La Paz, Bolivia12.09.2003 Judith Jaliri

... De lujo! Así fue el concierto que ofreció el sexteto suizo, se lucieron toda la noche. La interpretación de sus composiciones demostraron que no en vano se encuentran entre los mejores músicos de Europa. La espectacular interpretación del sexteto en Homenaje a Miles Davis fue «I fall in love to easily» ... hicieron que el público pidiera de pie un nuevo tema a los suizos, que atendieron la petición.

 

Jazzman, France – November 2001 – Vincent Bessières

... Coupable, dit-il. Guilty. Mais de quoi? D'aimer le jazz qui sonne et d'avoir des dons pour faire chanter les cuivres? De faire vivre un sextette international (et mixte, avec une femme, Béatrice Graf, à la batterie) et d'avoir évité l'usure du temps en six ans d'existence? D'écrire de fins arrangements qui tirent admirablement parti de la combinaison rare du trombone de Glenn Ferris, du cor de Tom Varner et de son propre bugle (ou de sa trompette)? Cet art de la suspension (Dark Nights) et ce son mat au velouté soyeux (Neustadt 27), qui tissent un cool d'aujourd'hui, élégant et mesuré, constitueraient-ils un délit? Non, vraiment, on ne voit pas quelle faute Peter Schärli devrait avouer, sa plume est variée, brillante et surprenante, et nul de ses acolytes ne déçoit, libres dans l'écrit et précis dans l'exécution. Chaque thème possède son visage, s'inscrit dans la mémoire dès la première écoute comme une mélodie familière et demande à être réentendu: les musiciens ne sont que six, on les croirait le double. Impeccables dans la mise en place, et sûrs dans l'improvisation. ... Bref, si l'on doit rendre un jugement, alors il sera sans équivoque: amnistié!

 

allaboutjazz.com, Italy – June 2001 – Vittorio Lo Conte

... La musica di Peter Schärli incarna una delle vie trombettista svizzero si avvale di due dei suoi collaboratori abituali, il trombonista Glenn Ferris e lo specialista di corno francese Tom Varner, creando un sestetto senza sassofoni, con una front line costituita solo da ottoni. Guilty costituisce la terza incisione per la Enja Records, dopo «Tomorrow» e «Blues For The Beast» e testimonia la perfezione dell700;intesa fra i musicisti di questo gruppo. Ci sono delle perle fra le esecuzioni di questo gruppo che meritano di essere messe tra i migliori esempi di jazz prodotto al di quà dell'Atlantico, «Dark Nights» ad esempio, che trasporta la musica e gli ascoltatori nelle notti fumose di un jazz club, o «Broken Wing», una composizione del pianista Richie Beirach, o ancora il «Requiem», che tuttavia riesce a swingare, trasformato in una ballada. Un originale esempio di collaborazione creativa fra musicisti europei e americani. Valutazione: * * * * *

 

Viva la musica, GenèveMay/June 2001Christian Steulet, Michael Tolck 

... Peter Schärli est devenu un des musiciens qui comptent sur la scène européenne, parce qu'il développe à l'écart des modes et des conservatoires un jazz aux architectures très personnelles.

Il incarne en musique la devise du «moins égale plus»: il développe son art dans des eaux calmes, nourrit ses arrangements d'interractions subtiles, de sentiments sublimés et de traditions transfigurées. C'est une des raisons qui motivent le label allemand «enja» de documenter cette oeuvre en progrès, comme en témoigne le dernier album qui vient de paraître. Les riches compositions sont magnifiées par des arrangements de toute beauté.

 

Le Temps – 23.05.2001 – Arnaud Robert

... «Peter Schärli Special Sextet featuring Glenn Ferris and Tom Varner»: sans doute le meilleur jazz band de la scène suisse.

 


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