ON S'FAIT UNE BOUFFE sind eine junge Band aus Marseille, die sich selber dem Chanson Francais zuordnen. Der Name On s' fait une bouffe ist ein Wortspiel und auch ein typisch französischer Ausdruck für gesellige Gemütlichkeit. Er bedeutet soviel wie: „Machen wir uns ein Schmäckerchen" und ist gleichzeitig die Aufforderung, sich zum essen, trinken und erzählen zu treffen und um alle möglichen Dinge des Lebens zu teilen.
Das Rezept von On s'fait une bouffe ?
Man nehme freie Kompositionen, sauer wie eine grüne Frucht,
füge eine Prise Klavier und eine Messerspitze voll Stimme hinzu und überpudere damit vorsichtig den Text, der nebenbei in einem brodelnden Kochtopf schmort. Fertig!
Nun kann man Geschichten von Menschen hören, die Spuren von ihren Gläsern auf dem Tresen lassen, die ihren Liebsten Süßholz raspeln und für die Freunde wichtiger sind als alles andere; eine ganze Reihe bunter Figuren, eine Gruppe schiefer Gesichter, die geradewegs von einem Ball unter den Laternen kommt, aus einer Nacht unter den Sternen, aus einer Bar, in der man mit Freunden trifft. Heiß servieren!
Die Gruppe wurde Finalist beim Internationalen Treffen "Visa Francophone" in Villefranche de Rouergue, bekam den Preis für den besten Text (Prix Léo Ferré d'Ecriture) beim Festival „Avec le Temps" (Marseille), das vom CRAC organisiert wurde und erhielt den Publikumspreis beim Festival „Sémaphore en Chanson" (Cébazat).
Gesang/Gitarre: Eric Lemaire
Klavier/Akkordeon/Gesang: Hervé Gasciolli
Perkussion/Gesang: Jean-Marie Bergey
Kontrabass/Gesang: Stéphane Pinna