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Murianer Museen
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19 dreiteilige Masswerkfenster mit 57 Kabinettscheiben (Schweizerscheiben) und fantasievollen Masswerkscheiben schmücken die drei Arme des Kreuzganges des ehemaligen Benediktinerklosters. Auf den Glasscheiben gelangen Heilige mit ihren Attributen, geistliche oder weltliche Scheibenstifter mit ihren Werken und biblische oder profane Szenen zur Darstellung. Die meisten Scheiben sind Werke der Zürcher Glasmaler Carl von Egeri und Heinrich Leu. Aber auch Niklaus Bluntschli, Christoph Brandenberg und andere Glasmaler sind mit hervorragenden Scheiben vertreten.
Der ursprüngliche romanische Kreuzgang wurde während der Religionswirren 1531 zerstört und 1534/35 unter Abt Laurentius von Heidegg neu aufgebaut. Zwei Jahrzehnte später begann Abt Christoph von Grüth die Fensteröffnungen mit farbenprächtigen Glasgemälden auszuschmücken. Als Stifter konnte er Bischöfe, Äbte, Könige, Städte, bedeutende Familien der Urschweiz und die sieben Schirmorte von Muri gewinnen.
|  |  | | Hl. Paulus, Standespatron Stand Unterwalden |
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Loretokapelle
Beim Kirchenumbau zum barocken Oktogon (1695–1697) wurde ein Teil des
Nordarmes des Kreuzganges in den Kirchenraum integriert, ein anderer
Teil wurde zur Loretokapelle umgebaut. Seit 1971 dient sie auch als
Familiengruft der Stifterfamilie Habsburg. Das Herz des letzten
Habsbugerkaisers Karl und dasjenige seiner Gemahlin Zita werden hinter
dem Altar aufbewahrt.
Die Habsburger und das Kloster Muri »»mehr
|  |  | | Loretokapelle |
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Kreuzganginnenhof
Der Innenhof und die drei verbliebenen
Kreuzgangarme wurden von der Murianer Steinbildhauerfamilie Galizia in
Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege 1953–1957 rekonstruiert und
restauriert. Gleichzeitig konnte der seit der Klosteraufhebung 1841 in
Aarau verwahrte einzigartige Glasgemäldezyklus wieder eingesetzt
werden.
|  |  | | Kreuzgang Innenhof |
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« Erzähle mir die Vergangenheit, und ich werde
die Zukunft erkennen. » (Konfuzius)
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