Buchvernissage "Lachen auf dem See", Hugo Suter - Fotografien

Übergabe von drei Werken von Hugo Suter, mit Bezug zu Caspar Wolf, ans Caspar Wolf Kabinett

Dienstag, 24. August 2010, 19:00 Uhr im Refektorium des Klosters Muri

Programm

  • Begrüssung

    Lars Müller, Verleger

    Dr. Urs Pilgrim, Kulturstiftung St. Martin, Muri

  • Gespräch zwischen Stephan Kunz und Hugo Suter

  • Übergabe der Kunstwerke von Hugo Suter an die Kulturstiftung St. Martin - Kaspar Wolf Kabinet
  • Apéro

Kulturstiftung St. Martin, Muri

Lars Müller Publishers

 

 

Der 1943 in Aarau geborene und seit 1993 in Birrwil wohnhafte Hugo Suter geniesst als Maler und Plastiker internationales Ansehen. Sein Werk wurde seit 1971 in 25 Einzel- und in über 50 Gruppenausstellungen vorgestellt und gewürdigt. Hugo Suter gehört zu den experimentierfreudigsten Künstlern der Schweiz. In seiner bildnerischen Arbeit hat er unterschiedliche Medien eingesetzt. Wie wichtig dabei die Fotografie ist und welchen Stellenwert sie im Gesamtwerk des Künstlers hat, ist kaum bekannt.


Das Aargauer Kunsthaus hat diesen Frühling einen spannenden Einblick in das fotografische Werk von Hugo Suter, dem die Fotografie immer ein wichtiges Arbeitsmittel war, gezeigt. Es war daher naheliegend, einen bislang wenig beachteten Aspekt seiner Kunst aus den letzten 40 Jahren in einem Buch vorzustellen.


Hugo Suter's forschende Bildsuche, seine kontinuierliche Beschäftigung mit dem (Hallwiler)See – an dem er seit über dreissig Jahren lebt – und mit Glas haben breite Anerkennung gefunden. Überraschend ist, dass sich neben unterschiedlichen Medien und Verfahrensweisen die Fotografie wie ein roter Faden durch das ganze Werk von Hugo Suter zieht. Die Kamera dient ihm als Arbeitsinstrument bei seiner unablässigen Wahrnehmungsforschung. Beobachtungen werden dokumentiert, Beiläufiges und Vergängliches wird festgehalten. Darüber hinaus dient dem Künstler die Fotografie aber auch als Mittel der Bilderzeugung. Das Gesehene wird überlagert von Vorstellungs- und Erinnerungsbildern und Hugo Suter findet mit den Mitteln der Fotografie zu immer neuen Bildlösungen. Er erweist sich dabei als ein ebenso feiner Beobachter wie ein hoch reflektierter Künstler, der das Sehen immer mit einem Wissen verbindet und damit eine neue Sicht der Dinge und der Welt erreicht.


Hugo Suter hat sich wiederholt durch den Murianer Alpenmaler Caspar Wolf (1735 – 1783) inspirieren lassen, so auch in Bildern, Plastiken und in der pflegimuri mit einer „Hommage à Caspar Wolf“ mit der Verglasung in den Gewölben. Wir freuen uns deshalb, dass die Buchvernissage in Muri stattfindet und dass Hugo Suter die Kulturstiftung St. Martin mit drei Werken, die auf Caspar Wolf Bezug nehmen, beschenken wird.