|
MURIKULTUR (bis Juni 2011 Kulturstiftung St. Martin) fühlt sich seit ihrer Gründung 1969 mit dem Theater eng verbunden. Die bisher realisierten Stücke zeigten einen thematischen Bezug zum Kloster und Dorf Muri.
Die letzte Freilichtproduktion "De Schiibekünschtler - das Drama des Glasmalers Carl von Egeri" geschrieben von Hannes Glarner unter der Regie von Christian Seiler, wurde 2007 vor dem Portal der Klosterkirche aufgeführt.
2005 spielte die Theatergruppe zur Eröffnung des restaurierten Konventgartens unter der Regie von Albert Freuler Szenen im Klosterhof: Historischen Figuren, Gärtner und Blumenchor, Tai Chi Tao Wandersleute, Strassenwischerballett, Totenschiff und Engelswolke.
Im Jubiläumsjahr des Kantons Aargau (2003) wurde im stimmungsvollen Klosterhof "Der heilige Burkard und die bösen Weiber von Muri" aufgeführt. Dieses Stück, geschrieben von Hansjörg Schneider und inszeniert von Liliana Heimberg, fand über die Grenzen des Freiamtes und des Kantons hinaus ein ausgezeichnetes Echo.
Ebenfalls sehr erfolgreich waren die Freilichtaufführungen vor dem Klosterkircheneingang 1971, 1977 und 1994 mit dem ältesten Theaterstück in althochdeutscher Sprache, dem „Osterspiel von Muri", einer sprach- und kulturhistorisch bedeutenden Trouvaille aus der Mitte des 13. Jahrhunderts.
Mit dem „Styfeliryter" (1982) und „Die schröckliche Pilgerreise der drei Angelsachsen" (1989) wurden Stoffe aus Murianer und Freiämter Sagen thematisiert und vor einem begeisterten Publikum gespielt. MURIKULTUR führt die Tradition des Theaterspielens weiter und befindet sich zur Zeit in der Planungsphase. |  |  |