Geschichte der Klosteranlage
Das Benediktinerkloster Muri wurde um das Jahr 1027 vom Habsburgerahnen Radbot und seiner Gemahlin Ita von Lothringen gestiftet. 1064 erfolgte die Einweihung der Klosterkirche. 1415 übernahmen die Eidgenossen die Vogteirechte von den Habsburgern. Das Kloster Muri entwickelte sich in der Barockzeit zu einem sehr angesehenen und begüterten Kloster in der damaligen Eidgenossenschaft. 1701 verlieh Kaiser Leopold I. Abt Placidus Zurlauben die Fürstabtwürde. 1841 Klosteraufhebung. Der Konvent übersiedelte nach Sarnen und nach Gries bei Bozen. Seit 1957 besteht im Benediktinerhospiz Muri wieder eine regelmässige klösterliche Präsenz in Muri. Auch der Abt des Benediktinerkonvents Muri-Gries beehrt Muri mehrmals jährlich mit seinem Besuch.

