Angebot für Schulklassen

Begegnung mit unserer Geschichte
Das Museum Kloster Muri ist ein spannender ausserschulischer Lernort. Die beeindruckenden Exponate unserer Ausstellung geben Einblicke in verschiedenste Themen und ermöglichen dadurch das Lernen am Objekt. Ein breites Spektrum religiöser, sozialer, wirtschaftlicher und handwerklicher Themen bietet vielfältige Möglichkeiten, die Geschichte des Freiamtes mit seinem Klosterdorf Muri zu erschliessen.
Allein im Museum
Das Museum Kloster Muri steht Schulklassen Dienstag bis Freitag von 8–11 Uhr gegen Anmeldung offen. Ausserhalb der normalen Öffnungszeiten bietet sich so die Gelegenheit, ungestört in den Ausstellungsräumen arbeiten zu können.
Müssen Sie umplanen oder braucht Ihre Klasse einen Tapetenwechsel? Ein spontaner Museumsbesuch bietet sich immer wieder an. Damit auch ein kurzfristiger Besuch zu einem bleibenden Erlebnis wird, haben wir einige Hilfsmittel zur gezielten Beschäftigung im Museum zusammengestellt.
Für einen selbständigen Museumsbesuch bieten wir Ihnen unsere Arbeitsblätter mit Lösungen an. Diese bilden eine gute Grundlage und können von den SchülerInnen selbständig und in Gruppen erarbeitet werden. Die Unterlagen können Sie mit dem unterstehenden Link herunterladen.
Zur Vor- und Nachbesprechung des Ausstellungsbesuchs steht unser Besucherzentrum oder die Aula des Primarschulhauses Kloster als Klassenzimmer des Museums zur Verfügung.
Der Eintritt ist frei und die Nutzung der Museumsinfrastruktur kostenlos. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
Mit uns im Museum
Gerne führen wir Sie mit Ihrer Schulklasse durch unsere Ausstellung. Legen Sie die Themenschwerpunkte fest. Wir versuchen, Ihre Wünsche zu erfüllen.
Führungstermine vereinbaren Sie bitte mit Muri Info. Eine Führung kostet Fr. 80.– und dauert je nach Schulstufe 45–60 Minuten. Eine Anmeldung ist auch hier unbedingt erforderlich.
Günstig ins Museum
Mit einem vielfältigen Vermittlungsprogramm ermöglicht 'Kultur macht Schule' Kindern und Jugendlichen an Aargauer Schulen kulturelle Erlebnisse und Erfahrungen. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit kulturellen Themen und der künstlerischen Praxis. Für Schulen aus dem Kanton Aargau kann ein Förderbeitrag beantragt werden. Die Angebote stehen aber auch Schulklassen aus anderen Kantonen offen.

Angebot 2016

SchulstufeThemaDauerKosten Führung
Unter- und MittelstufeMachtsymbole des Abts90 Minuten150.- CH
Mittel- und OberstufeAlltag im Kloster Muri90 Minuten150.- CH
OberstufeReformation - Gegenreformation2 Stunden200.- CH
 
OrtMuseum Kloster Muri, Marktstrasse 4, CH-5630 Muri
DatenNach Vereinbarung
EintrittFreier Eintritt für 1 Lehrperson und Schüler bis 16 Jahre
CHF 5.- für 1 Begleitperson und Schüler über 16 Jahre
KontaktBarbara.Reif@murikultur.ch
 

Detailinformationen zu den Themen

Die Machtsymbole des Abts

Zielpublikum: Unter- und Mittelstufe
Uniformen, Abzeichen oder Freundschaftsbänder, all dies sind Zeichen der Verbundenheit mit einer bestimmten Gruppe von Leuten, zu denen man sich öffentlich bekennt. Wir orientieren uns in der Gesellschaft anhand von sichtbaren Zeichen und können diese Zeichensprache verstehen
Auch der Abt von Muri hat sich in der Öffentlichkeit einer solchen Sprache bedient, die man einstmals problemlos verstanden hat. Auf einem Rundgang durch das Museum treffen wir auf alle wichtigen Gegenstände, die den Abt als solchen identifizierten.
Was ist aber die Aussage dieser sogenannten Insignien, was bedeuten Mitra, Krummstab und Pluviale und warum sind sie so ähnlich mit den Erkennungszeichen eines Königs ?

Abtstab Maria Lactans

Abtstab Maria Lactans

Abt Stuhl Laurentius von Heidegg

Abt Stuhl Laurentius von Heidegg

Im Museum Kloster Muri werden sich Schülerinnen und Schüler bewusst, was diese Insignien als Zeichen der Macht über das Gesellschaftssystem des Mittelalters aussagen.

Alltag im Kloster Muri

Zielpublikum: Mittel- und Oberstufe
Ora et labora et lege, Deus adest sine mora
Bete und arbeite und lies, Gott hilft ohne Verzug

Vor mehr als 1300 Jahren hat Benedikt von Nursia in einer Regel den Alltag seiner Mönche geordnet. Das Zusammenspiel aus Gottesdienst, Arbeit und intellektueller Tätigkeit bestimmt auch heute noch das Leben der Benediktiner.
Exponate im Museum Kloster Muri erzählen von den Aktivitäten der Mönche aus früherer Zeit und wie diese in Kirche, Küche, Kräutergarten und Skriptorium gebetet, gearbeitet und gelernt haben. All diese Exponate sind nicht nur erlesen schön, sondern sie gewähren uns Einblick in eine Welt, die uns zwar fremd ist, die aber unser Leben und unsere Kultur doch entscheidend mitgeprägt hat.
 

Kalender Winterlin

Kalender Winterlin

Kaffeekanne aus Zinn

Kaffeekanne aus Zinn

Reformation und Gegenreformation

Zielpublikum: Oberstufe
Kurz vor Ausbruch der Reformation schreibt der Bischof von Konstanz einen aufrüttelnden Brief an all seine Kleriker. Darin schildert er die Missstände der Zeit ohne Umschweife und Beschönigungen. Ob Konkubinat, mangelnde theologische Ausbildung oder Trunksucht der Priester, der Bischof prangert alle Verfehlungen schonungslos an.
Was hat sich im Kloster Muri nach den Wirren der Reformation gewandelt? Wo lassen sich gegenreformatorische Tendenzen erkennen, wie hat sich der Konvent erneuert und wie hat sich die neue Gesinnung im Volk verbreitet?

Maria Selbtritt

Maria Selbtritt

Monstranz 1717

Monstranz 1717

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